Wir mussten beim Betreten des Veranstaltungsgeländes gefühlt 100 mal unseren Player-Pass vorweisen, einmal durch eine Sicherheitsschleuse und dann noch zwei mal Fieber messen. Danach trat man ein in riesige Korridore und Hallen - überall alles aufgebaut für ein eSports Megaevent - aber fast menschenleer. Zum FSL-Stand kam man nur durch einen mit Baugittern abgetrennten Gang und um uns rum standen immer 5-6 Securities, die sicherstellten, dass wir ja nicht wo hingehen, wo wir nichts zu suchen haben (z.B. den Pepsi-Stand plündern
).
Nichts desto trotz fand das Turnier statt und wir ließen uns, wie 9 andere Teams, von dieser Ausnahmesituation nicht abschrecken.
Vorrunde: Lindner vs Trelleborg
Geile Sache gleich in der Vorrunde gegen den "Rekordmeister" der Liga ran zu müssen. Auch wenn wir unsere Leistung seit Ende letzten Jahres gut verbessert haben, war uns klar, dass es für einen Sieg hier mehr als ein Quäntchen Glück braucht. Auch wenn wir uns in der zweiten Runde des Best-of-Three nicht so schlecht geschlagen haben, so war Trelleborg doch ein etwas zu großer Brocken für uns und wir haben mit 0:2 verloren. Allerdings kamen wir über die "Lucky Loser" Regelung dann doch eine Runde weiter, da wir zusammengerechnet in unseren beiden Matches genug Punkte gemacht haben um ins Viertelfinale vorzurücken.
Viertelfinale: Lindner vs Trelleborg
Was? Schon wieder? Ja, richtig gelesen. Die Losfee war uns mal wieder nicht wirklich hold und so hießt unser Gegner im Viertelfinale auch Trelleborg. Diesmal war die Kiste aber um einiges knapper für den Tabellenersten und wir haben die Jungs ganz schön ins Schwitzen gebracht. Der Start verlief recht ausgeglichen und beide Teams konnten die Anfangsphase des Matches sauber runterspielen. Dann kam allerdings ein recht früher Drohnen-Drop und Trelleborg schnappte sich den Weizen-Boost. Da wussten sie allerdings nicht, dass wir in dem Moment schon etwas mehr Weizen gedroschen hatten als sie und somit mehr abgeben konnten. Somit kam unser Gegner dann ziemlich ins Schwitzen und wir waren zwischendurch auch von den Punkten her vorne. Allerdings gelang es Trelleborg in der letzten Minute nochmal einen ganzen Sack voll Ballen zur Scheune zu bringen und so hieß der Sieger am Ende dann doch Trelleborg.